Stress - Erschöpfung - Burn-out-Syndrom

Stress hat vielfältige, meist schädigende Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit und kann im Extremfall zum Burnout-Syndrom führen. Dabei ist es gleich, ob eine belastende Situation z.B. in Beruf, Familie oder Partnerschaft bereits eingetreten ist oder wir sie nur befürchten.

Zwei Nerven, der Sympathikus und der Parasympathikus halten alle Körperfunktionen aufrecht, ohne, dass wir darüber nachdenken müssen. Fällt die beruhigende Funktion des Parasympathikus längere Zeit aus, laufen Körperfunktionen wie Herzrhythmus, Blutdruck, Verdauung, oder Schlaf aus dem Ruder.

Durch Neurotransmitter, werden wir z.B. durch Adrenalin in die Lage versetzt, auf akute Stresssituationen zu reagieren.

Die Hypophysen-Nebennierenachse wird bei länger andauerndem Stress aktiv und sorgt für die Balance zwischen Cortisol und DHEA.

Befund

Die Beobachtung aller drei Achsen ist besonders in der Behandlung und Vorbeugung des Burn-Outs wichtig – des Zustandes, in dem keine angemessenen Reaktionen auf Stress mehr möglich sind, weil der Körper „ausgebrannt“ ist.

Ist der Befund klar, sind die körperlichen Auswirkungen meistens behandelbar.

Aber man kann den negativen Auswirkungen von Stress natürlich auch vorbeugen, zum einen durch gezielte Vermeidung von weiteren Stress-Situationen und zum anderen durch Training im Umgang mit belastenden Situationen.

Analyse

Hier kommt der andere Teil der Stressmedizin zum Einsatz, zum Beispiel die Analyse der Belastungsfaktoren.

Welche Auswirkungen hat Stress auf Ihren Körper? Mithilfe einer Anamnese und eines Befunds aus Blut-, Speichel- und Urintests  können wir das gemeinsam herausfinden und Sie vor den weiteren Folgen schützen.